Lehrte, 5. Oktober 2017 –

Vor dem Hintergrund des lange unklaren Bestandes des Lehrter Krankenhauses besuchte der Lehrter Landtagsabgeordnete Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens MdL gemeinsam mit dem Abgeordneten Rainer Fredermann, dem Vorsitzenden der CDU-Regionsfraktion Bernward Schlossarek, der stellvertretenden Lehrter CDU-Fraktionsvorsitzenden Heike Köhler sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Lehrtes Wilhelm Busch das Lehrter Krankenhaus. Im Zentrum des Besuches der CDU-Politiker stand die Umsetzung des für die Region Hannover vorgesehenen Klinikkonzeptes.

„Das neue Klinikkonzept sieht im Wesentlichen eine Spezialisierung der Klinikstandorte in Lehrte, Großburgwedel und Laatzen auf jeweils eigene Schwerpunktbereiche vor“, erläuterte Deneke-Jöhrens die Pläne der Regionsverwaltung. So solle in der Region Hannover eine umfassende Gesundheitsversorgung durch eine planerische Klinik an den drei Standorten gewährleistet werden. „Für Lehrte geht es zum einen um den Ausbau der Kapazitäten um 40 Betten, außerdem soll sich der Standort zu einem Zentrum für Geriatrie weiterentwickeln“, so der Landtagsabgeordnete mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Lehrter Klinikums. Dies sei immerhin als eine Bestandsgarantie für die Gesundheitsversorgung im Raum Lehrte zu werten, was angesichts der langen politischen Auseinandersetzung um den Standort keinesfalls selbstverständlich gewesen sei, fuhr Deneke-Jöhrens fort. „Das es uns gelungen ist, den Erhalt des Klinikstandortes Lehrte zu erreichen, ist ein sehr erfreulicher Erfolg.“ Diesen habe man jedoch nur durch einen beständigen und unermüdlichen Einsatz für das Lehrter Krankenhaus auf unterschiedlichen politischen Ebenen erreichen können, unterstrich Deneke-Jöhrens, der auch als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Lehrter Stadtrat immer wieder für den Erhalt plädiert habe.

Mit dieser Lösung sei nun gewährleistet, dass eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung nah bei den Menschen zugänglich bleibe, unterstrichen die Christdemokraten. Diesem wichtigen ersten Schritt seien weitere seitens der Region und des Klinikums gefolgt, die bereits bei den Versorgungsträgern die notwendigen Anträge für die Neustrukturierung gestellt hätten. „Jetzt ist es Aufgabe des Landes, die notwendigen Beschlüsse zügig umzusetzen und die erforderlichen Mittel für die Modernisierung des Klinikums bereitzustellen“, forderte Deneke-Jöhrens abschließend.